
Fluide und industrielle Prozessanschlüsse
Fluide und Prozesstechnik bezeichnet die Komponenten für Förderung, Dosierung und Regelung industrieller Flüssigkeiten und Gase. FIT vertreibt Pumpen (Kreisel-, Verdränger-, Dosierpumpen), Ventile (Kugel-, Klappen-, Membranventile), Verschraubungen, Flansche nach DIN/ANSI, Durchflussmesser und Instrumentierung für Prozessfluide. Geeignet für Wasser, Öle, Chemikalien und Lebensmittelanwendungen gemäß Spezifikation.
Über Fluid- und Prozesstechnik
Die Komponenten der Fluid- und Prozesstechnik decken die gesamte Kette des Transports, der Übertragung, der Dosierung, der Messung und der Regelung von Flüssigkeiten und Gasen in industriellen Anlagen ab. Die Auswahl erfolgt anhand von vier Parametern: Art des Fluids (Viskosität, Abrasivität, chemische Aggressivität, Temperatur), Betriebsdruck, Nenndurchfluss und geforderte Genauigkeit.
Für die Förderung niedrigviskoser Flüssigkeiten bei moderatem Druck bleiben Kreiselpumpen (ein- oder mehrstufig) die Standardlösung. Für viskose Flüssigkeiten oder präzise Dosierungen sind Verdrängerpumpen erforderlich: Zahnrad-, Drehkolben-, Schlauch- oder Kolbenpumpen. Membrandosierpumpen gewährleisten einen linearen und programmierbaren Durchfluss, der in der Wasseraufbereitung und Feinchemie unverzichtbar ist.
Ventile werden nach Funktion (Absperrung, Regelung, Rückschlag, Sicherheit) und Technologie (Kugelhahn als Vierteldrehventil, Klappen-, Membran-, Nadel-, Schrägsitzventil) klassifiziert. Der Kv-Wert quantifiziert die Durchflusskapazität; DN (Nennweite) und PN (Nenndruck) sind die Anschlusskriterien.
Die Anschlüsse entsprechen den Normen DIN 11851 (Lebensmittelbereich), DIN EN 1092 (Industrieflansche) und ANSI B16.5 (US-Pendant), mit O-Ringen aus EPDM oder Silikon je nach Lebensmittelkontakt. Für aggressive Fluide sind Gehäuse aus Edelstahl 316L, PVC, PVDF oder PTFE zu wählen. Die zugehörige Instrumentierung (magnetisch-induktive Durchflussmesser, Coriolis-Massendurchflussmesser, Manometer, Druckmessumformer) schließt den Prozessregelkreis.
Häufige Fragen — Fluid- und Prozesstechnik
Wie wähle ich zwischen einer Kreiselpumpe und einer Verdrängerpumpe?
Die Wahl hängt hauptsächlich von den Eigenschaften des Fluids und der vorgesehenen Anwendung ab. Kreiselpumpen, erhältlich in ein- oder mehrstufiger Ausführung, sind die Standardlösung für die Förderung niedrigviskoser Flüssigkeiten bei moderatem Druck. Im Gegensatz dazu werden Verdrängerpumpen wie Zahnrad-, Drehkolben-, Schlauch- oder Kolbenpumpen für viskosere Fluide oder dann empfohlen, wenn in der industriellen Anlage eine besondere Dosiergenauigkeit erforderlich ist.Welche Kriterien sind bei der Auswahl der Werkstoffe für die Komponenten zu beachten?
Die Werkstoffauswahl beruht auf der chemischen und physikalischen Beschaffenheit des geförderten Fluids. Bei aggressiven Fluiden müssen Pumpengehäuse oder Komponenten aus Edelstahl 316L, PVC, PVDF oder PTFE gewählt werden. Ergänzend muss die Wahl der O-Ringe aus EPDM oder Silikon unbedingt die Betriebstemperatur sowie die spezifischen Anforderungen eines etwaigen Lebensmittelkontakts im Prozess berücksichtigen.Welche Ventiltechnologie eignet sich für Absperrung oder Regelung?
Ventile werden zunächst nach ihrer Funktion in der Prozesskette ausgewählt: Absperrung, Regelung, Rückschlag oder Sicherheit. Die Wahl der Technologie, sei es ein Kugelhahn mit Vierteldrehung, ein Klappen-, Membran-, Nadel- oder Schrägsitzventil, muss auf die für den Anschluss erforderliche Nennweite (DN) und den Nenndruck (PN) abgestimmt sein. Auch der Kv-Wert ist zu prüfen, um die für die Anlage geeignete Durchflusskapazität sicherzustellen.Welche Anschlussnormen muss ich für meine Anlagen beachten?
Die Konformität der Anschlüsse hängt vom Branchensegment und den geltenden Industriestandards ab. Die Anlagen folgen in der Regel der Norm DIN 11851 für Anwendungen im Lebensmittelbereich oder der Norm DIN EN 1092 für klassische Industrieflansche. Für Anlagen nach internationalen Standards ist die Norm ANSI B16.5 das häufig anzutreffende US-Pendant bei der Auslegung oder Wartung von Fluid- und Gastransferkreisläufen.Wie lässt sich eine präzise Dosierung in einem chemischen Prozess sicherstellen?
Um eine präzise Dosierung und einen linearen, programmierbaren Durchfluss zu gewährleisten, stellen Membrandosierpumpen die unverzichtbare technische Lösung dar, insbesondere in der Wasseraufbereitung und Feinchemie. Diese Geräte sichern eine strenge Kontrolle der Fluidübertragung. Zur Schließung des Regelkreises empfiehlt sich die Integration einer zugehörigen Instrumentierung wie magnetisch-induktiver oder Coriolis-Durchflussmesser sowie Manometer oder Druckmessumformer zur Überwachung der Betriebsbedingungen.




