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Industrielle Hydraulikkomponenten

Die Hydraulik nutzt ein unter Druck stehendes Fluid (typischerweise 100 bis 350 bar), um über Zylinder und Motoren hohe Kräfte zu übertragen. FIT vertreibt Hydraulikzylinder, Pumpen (Zahnrad-, Flügelzellen-, Kolbenpumpen), Ventile, Blasen- und Kolbenspeicher, Hochdruckschläuche und Verschraubungen der Marken Parker, Bosch Rexroth, Eaton, Hydac, Atos.

Über Hydraulik

Die Industriehydraulik setzt sich überall dort durch, wo die erforderlichen Kräfte die Möglichkeiten der Pneumatik übersteigen: Pressen, Schwerlasthandhabung, Baumaschinen, Werkzeugmaschinen. Übliche Betriebsdrücke von 160 bis 350 bar ermöglichen es, mit einem Zylinder von wenigen Dutzend Millimetern Bohrung mehrere Hundert kN zu erzeugen. Die Inkompressibilität des Öls gewährleistet Steifigkeit und Positioniergenauigkeit.

Hydraulikzylinder werden nach den Normen ISO 6020 (europäische Norm, Bohrungen 25 bis 200 mm) oder ISO 6022 (Hochdruck bis 350 bar) ausgelegt. Die Berechnung erfolgt anhand des Betriebsdrucks, des Hubs, der Befestigungsart (Fußbefestigung, vorderer/hinterer Flansch, Schwenkzapfen) und des Knickrisikos. Teleskopzylinder ermöglichen lange Hübe bei geringem Bauraum (Kipper-Lkw).

Pumpen werden je nach Druck und Förderstrom nach Technologie ausgewählt: Zahnradpumpen (bis 250 bar, wirtschaftlich, laut), Flügelzellenpumpen (geräuscharm, mittlerer Wirkungsgrad), Axial- oder Radialkolbenpumpen (Hochdruck 350–400 bar, variabler Förderstrom möglich). Geregelte Proportionalventile ermöglichen eine präzise Steuerung im geschlossenen Regelkreis.

Blasen- oder Kolbenspeicher speichern eine Energiereserve, um Druckspitzen abzufangen, interne Leckagen auszugleichen oder den Druck bei einem Ausfall aufrechtzuerhalten. Schläuche nach SAE 100R entsprechen den Normen für Berstdruck; der minimale Biegeradius muss eingehalten werden, um die Lebensdauer zu erhalten. Die Kontrolle der Ölreinheit (Klasse ISO 4406) bleibt der wichtigste Zuverlässigkeitsfaktor.

Häufige Fragen — Hydraulik